Bauelemente Breidenstein      

Terrassenüberdachung - Markisen - Fenster - Türen - Insektenschutz - Stahlbau - Sonderbau

Baurecht – ab wann benötige ich eine Baugenehmigung für mein Vorhaben

Uneinheitliche Regelungen in den Ländern

Ob man für eine einfache Terrassenüberdachung bereits eine Baugenehmigung benötigt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. In den weitaus meisten Fällen ist eine Baugenehmigung aber ab 01.01.2019 NICHT mehr notwendig.

Zum Glück muss man nicht jeden Paragraphen kennen und das Gesetzbuch gründlich studieren. Wir informieren Sie hier über das Wichtigste. Es ist wichtig, dass Sie keine Gesetzesvorschrift umgehen. Die jeweiligen Bauämter in Ihrer Gegend prüfen Ihr Bauvorhaben auf Rechtmäßigkeit und erteilen Ihnen nach Prüfung aller Unterlagen die Baugenehmigung.

 

Sollten Sie trotz allem eine Baugenehmigung benötigen, dann erstellen wir den Bauantrag für Sie kostenlos. Sie müssen nur die Gebühren an das jeweilige Bauamt bezahlen.

 

Baugenehmigung – Ja oder Nein hängt vom Bundesland ab.


Nordrhein-Westfalen

Baugenehmigungsfrei bis zu einer Fläche von 30 m² und einer Bautiefe bis 4,5 Meter

Besser ist aber immer, sich vorher beim zuständigen Bauamt genau zu erkundigen. Dies übernehmen wir aber gerne kostenlos für Sie.


Auch muss in vielen Regionen ihr Nachbar eine schriftliche Zustimmung zum Bauvorhaben geben.

Beim Bauvorhaben könnten Sie eventuell folgende Punkte einschränken:

  • Bebauungsplan
  • Mindestabstände zum Nachbarn
  • zugelassene Baustoffe
  • Schneelastgrenzen
  • Brandschutzbestimmungen
  • statische Anforderungen
  • Denkmalschutz
  • Belüftung und Belichtung der hinter der Überdachung liegenden      Aufenthaltsräume des Gebäudes
  • Ist die Terrassenüberdachung Teil eines genehmigungspflichtigen      Bauprojekts?
  • Zustimmung vom Nachbarn

 

Bauen ohne Baugenehmigung hat Konsequenzen - neuer Bußgeldkatalog 2016

Das Errichten einer Terrassenüberdachung ohne Baugenehmigung, ohne die Prüfung aller rechtlichen Aspekte und ohne weitere erforderliche Genehmigungen kann schwere Konsequenzen haben. Werden die gesetzlichen Vorschriften nicht eingehalten und wird widerrechtlich gebaut, droht eine Prüfung der Bauaufsichtsbehörden, hohe Ordnungsstrafen und gegebenenfalls auch der Abriss der etablierten Terrassenüberdachung.

In 2016 ist ein neuer Bußgeldkatalog für "das Bauen ohne Baugenehmigung" erschienen, in dem nach Bundesländern unterschieden, die nicht geringfügig bemessenen Bußgelder für die unerlaubte oder untersagte Errichtung oder Veränderung von Bauwerken und Bauanlagen festgelegt sind.